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Letzte Bearbeitung
01.12.2009
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Fifa WM 2006: Wir waren
auch dabei
Auch wenn es bisher nur wenige wussten, der THW Ortsverband Flensburg hat auch
etwas zum Gelingen der Fußball WM 2006 beigetragen.
Vom 07.06.06 bis zum 24.06.06 unterstützten die Einsatzkräfte die Bundespolizei
am ehemaligen Grenzübergang Krusau / Kupfermühle bei den durchzuführenden
Personenkontrollen.
Daraus resultiert auch, dass dieser Einsatz aus einsatztaktischen Gründen, der
Öffentlichkeit im Voraus nicht bekannt gegeben werden konnte.
Da am Grenzübergang nach dem erfolgten Rückbau der Kontrollanlagen und der
Gebäude keinerlei Infrastruktur mehr vorhanden war, waren für das THW die
Aufgaben auch vielfältig.
Der Technische Zug, unter der Leitung vom Zugtruppführer Jens Diercks stellte,
soweit erforderlich, während der Nachtstunden und den Kontrollen eine
Ausleuchtung mit einer Gesamtleistung von bis zu 25000 Watt, des
Kontrollbereichs sicher und erzeugte auch den dazu erforderlichen Strom selber.
Die Fachgruppe Führung und Kommunikation des Ortsverbandes Flensburg unter der
Leitung des Führers FK Hartmut Ehlers hatte auch vielfältige Aufgaben.
Mit dem Führungs- -und Kommunikationskraftwagen (FüKomKw) und dem Führungs- und
Lageanhänger (FüLaAnh) wurde für die Bundespolizei eine mobile Führungsstelle
aufgebaut in der an zwei Abfrageplätzen auf die Auskunftssysteme der Polizei
zugegriffen werden konnte.
Die Technik des FüKomKw wurde dazu genutzt, per Funk Verbindung zu den
eingesetzten Kräften vor Ort und an den anderen Kontrollstellen zu halten.
Zusätzlich standen für Telefonate und Faxverbindungen zwei Mobilfunkverbindungen
zur Verfügung.
Des Weiteren wurden zwei Zelte SG 300 (ca. 6 x 6 m) aufgebaut um darin Personen-
und Fahrzeugkontrollen durchzuführen.
Auch für die Führungsstelle wurde der benötigte Strom selbst erzeugt.
(Unser Strom ist übrigens blau ;-)
Die Führungsstelle war meist in der Zeit von 06:00 – 16:00 Uhr in Betrieb.
Hierzu und um gegebenenfalls Störungen schnell beseitigen zu können, waren
ständig 2-4 Helfer vor Ort im Einsatz.
Darüber hinaus wurde für die gesamte Dauer der WM bei der Fachgruppe FK und dem
Technischen Zug eine ständige Rufbereitschaft vorgehalten.
Eine kleine Statistik: Der Kontrollpunkt wurde insgesamt 3-mal auf und abgebaut
und dazwischen an 8 Tagen betrieben.
In den Nächten sorgte der Technische Zug für eine ausreichende Beleuchtung des
Geländes.
Insgesamt sind für den Einsatz an 11 Tagen ca. 500 Helferstunden geleistet
worden.
An diese Stelle möchte sich der Ortsverband Flensburg bei seinen eingesetzten
Helfern und deren Arbeitgebern für Ihren Einsatz und die Freistellung ihrer
Mitarbeiter bedanken.
Die Gute Zusammenarbeit mit den Beamten der Bundespolizei soll aber hier auch
nicht unerwähnt bleiben.
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