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30.01.2011

 

 

 

 

 

24.04.04  

Gemeinsame Ölwehrübung an der Schwentine

 

Kurze Zeit waren die Heringsangler an der Schwentinemündung etwas verunsichert, als die Fahrzeuge von Feuerwehr und THW anrückten. Als die Petri-Jünger aber erfuhren, dass es eine Ölwehrübung des Staatlichen Umweltamtes mit Beteiligung der Berufsfeuerwehr Kiel und dem THW Ortsverband Kiel und der Fachgruppe Führung/Kommunikation des THW Ortsverbandes Flensburg war, ließen Sie sich bei ihrer Angelei nicht weiter durch die Aktivitäten von Feuerwehr und THW stören. Sowohl Feuerwehr als auch THW spürten beim ausbringen der Ölsperren, dass die Strömung der Schwentine nicht zu unterschätzen ist. Dafür dass Feuerwehr und THW mit Essen versorgt wurden, sorgte die Ikea-Filiale Kiel mit einer schmackhaften Sachspende.

 

 

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Fotos: Claus Döpper THW LV HHMVSH

Quelle des Berichtes und der Bilder : Webseiten des THW LV HHMVSH , 

 

Schweröl-Alarm vor Gelting-Mole

 Datum: 2004-11-10 10:39:15

Übung mit 75 Einsatzkräften von THW und Feuerwehr / Hunderte Meter lange Ölsperren verlegt

In der Realität könnte sich eine solche Gefahrensituation jederzeit ergeben: Irgendwo in der westlichen Ostsee hat ein Tankschiff illegal eine unbekannte Menge an Schweröl abgelassen. Jetzt treibt ein schwarzer Teppich, begünstigt durch Wind und Strömung, auf die Angelner Küste zu. Eine Katastrophe bahnt sich an. Doch in einer solchen Notlage tritt das Staatliche Umweltamt Schleswig, zuständig für die nördliche Ostsee sowie für Nordseeküste in Dithmarschen und Nordfriesland, eilig in Aktion. Dieses Szenario probten THW und Feuerwehr in und vor Gelting-Mole.

Alarmiert worden waren sie in den frühen Morgenstunden nach einem Hinweis der Wasserschutzpolizei über die Rufbereitschaft der Schleswiger Landesbehörde. Im Einsatz waren rund 75 Aktive mit 30 Spezialfahrzeugen und einigen Booten. Mit dabei: die vom Land Schleswig-Holstein beauftragte Firma Bitnuamel Feldmann, die am ehemaligen Fährhafen von Gelting-Mole mit ihrem Landungsboot „Stint“ in Bereitschaft lag. Das Amt für Ländliche Räume Husum war mit seinen Einsatzkräften ebenso vertreten wie das THW Flensburg (mit Motorschiff „Odin“) sowie den Freiwilligen Feuerwehren aus Glücksburg und Kappeln-Olpenitz, die sich auf die Ölabwehr spezialisiert haben.

Dezernentin Stephanie Buhrmann vom Staatlichen Umweltamt: „Es ist für uns wichtig, das Zusammenspiel der Kräfte zu üben.“ Bei der seeseitigen Ölaufnahme gehe es vor allem um das sichere Manövrieren der Seefahrzeuge im Verband. Hinzu kamen der Aufbau von Logistik und Kommunikation sowie die Erprobung der Geräte.

Die Einsatzleiter Volker Pioch (zuständig für den Seebereich) und Kai Golzio (Landbereich) wiesen im Lagezentrum die Führungskräfte von THW und Feuerwehr auf ihre Aufgaben ein. Der „Stint“ wurde an der Hafenrampe mit Spezialgerät, darunter die so genannten Hägglunds und Skimmer Lamor, beladen und positionierte sich anschließend unweit von Wackerballig in der Geltinger Bucht, wo eine 200 Meter lange Ölsperre (mit 90 Zentimeter „Tiefgang“) in U-Form ausgelegt wurde. Die Olpenitzer Crew legte eine weitere Ölsperre zwischen den Steinmolenköpfen quer vor der Einfahrt zum Yachthafen Gelting-Mole. THW Flensburg und Feuerwehr Glücksburg taten als „maritime Abfangjäger“ das Gleiche vor der breiten Einfahrt des Ex-Fährhafens.

Während der Einsatzübung verständigten sich die Mannschaften per Sprechfunk unter dem Ruf „Heros Flensburg 10“ auf Zwei-Meter-Band (BOS-Frequenz), bisweilen mit leichten Störungen. „Wir können aber auch laut schreien“, ließ sich ein kommandierendes Olpenitzer Ölwehr-Mitglied vernehmen.

Der Steinbergkirchener Amtsvorsteher Thomas Johannsen, zugleich Bürgermeister von Niesgrau, gehörte zu den stillen Beobachtern des Hafen-Szenarios. Mit Freude sah er, dass endlich wieder einmal der ansonsten verwaiste Fährhafen Gelting-Mole belebt worden war. Johannsen ließ am Rande des Geschehens durchblicken, wie gerne er es sehen würde, wenn von „unserem Hafen aus“ im nächsten Sommer die in Kappeln und anderswo beheimateten deutschen Fahrgastschiffe mit (Fahrrad-)Touristen an Bord Törns in die dänische Inselwelt unternehmen könnten.

Doch derzeit gestatten die dänischen Behörden keinen Binnenschiffen das Anlegen in Häfen von Alsen und Ärö, weil sie laut EU-Recht internationale Gewässer ohne Zulassung nicht befahren dürfen. „Auf der Schlei gehen die Binnenschiffe auch nicht unter“, so Johannsen.
 

shz.de - Flensburger Tageblatt v. 10-11-04

 

 

 

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